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St.Galler Brunnen-Challenge
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Spielanleitung
So wird gespielt
Im Rahmen des 555-Jahr-Jubiläums der Trinkwasserversorgung der Stadt St.Gallen steht neben der Brunnen-Challenge «City» erstmals auch die Brunnen-Challenge «Panorama» zur Auswahl. Mach dich allein, mit Bekannten oder der ganzen Familie auf und erkunde St.Gallen einmal neu. Zu Fuss oder auf dem Velo erfährst du während ein bis zwei Stunden Spannendes zur St.Galler Geschichte und zum St.Galler Trinkwasser. Die Reihenfolge der Brunnen wird angezeigt.
Punkte sammeln
Beantworte die Fragen zu dem jeweiligen Brunnen. Die Lösung findest du vor Ort. Es gibt jeweils drei Antwortmöglichkeiten. Erratest du die Lösung beim ersten Versuch, gibt es 100 Punkte, beim zweiten Versuch 50 Punkte und beim dritten Versuch 0 Punkte.
Challenge wählen:
Brunnen-Challenge «City»
Der Fokus liegt auf den Brunnen im Zentrum von St.Gallen. Die Schnitzeljagd führt in ca. 45 Minuten durch die Altstadt und ist auch mit dem Kinderwagen gut machbar.
[Icon City-Challenge]
Brunnen-Challenge «Panorama»
Der Weg verbindet Brunnen in der Innenstadt mit spannenden Stationen der Wasserversorgung – etwa einem Pumpwerk oder einem Reservoir. Die ca. 1,5-stündige Schnitzeljagd führt über viele Treppen hinauf zu den Weieren. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sind deshalb empfehlenswert.
[Icon Panorama-Challenge]
Sofortpreise gewinnen
Alle Teilnehmenden erhalten einen Sofortpreis in der Tourist Information St.Gallen-Bodensee Tourismus (Bankgasse 9, St.Gallen) während der Öffnungszeiten. Zeige dazu einfach deine Bestätigungsmail am Schalter vor.
Sofortpreis:
Schwimm-Bag rPET und Vergiss-mein-nicht-Blumentöpfli
Challenge wählen
Brunnen wählen
Brunnenliste
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Bacchus Brunnen
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Broderbrunnen
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Brunnen am Grüninger-Platz
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Brunnen am Raiffeisenplatz
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Brunnen bei der Schützengasse
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Brunnen im inneren Klosterhof
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Brunnen im Klosterhof
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Brunnen im Leonhardspärkli
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Brunnenbaum
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Drei Weieren
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Gallusbrünneli
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Gallusbrunnen
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Gauklerbrunnen
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Globus Brunnen
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Hechtbrunnen
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Hofbrunnen
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Hofbrunnen St.Fiden
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Huber-Brunnen
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Johann-Linder-Brunnen
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Jüngling-Brunnen
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Kinderbrunnen
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Kiss for Bruce
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Kugelgassbrunnen
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Lämmlisbrunnen
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Mülenenschlucht
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Oertli-Brunnen
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Otmar Brunnen im inneren Klosterhof
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Pumpwerk Speicherstrasse
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Reservoir Scheitlinsbüchel
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Schwimmerbrunnen
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Tuch-Brunnen
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Wasserturm
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Wiborada-Brunnen
Info
Die St.Galler Brunnen-Challenge
Über 100 Brunnen zieren das Stadtbild von St.Gallen. Früher dienten sie der Trinkwasserversorgung. Heute erinnern sie uns daran, welches Geschenk frisches Wasser eigentlich ist.
Die St.Galler Stadtwerke haben 30 Brunnen mit ihren Geschichten ausgewählt und zu einer «Brunnen-Challenge» zusammengestellt. Dabei lassen sich neben bekannten Exemplaren an prominenter Lage auch versteckte Bijous entdecken.
Mach dich allein, mit Bekannten oder der ganzen Familie auf und erkunde St.Gallen einmal neu. Zu Fuss oder auf dem Velo erfährst du während zwei bis drei Stunden Spannendes zur St.Galler Geschichte und zum St.Galler Trinkwasser.
Du kannst deinen Durst unterwegs an den meisten Brunnen löschen, sofern diese nicht mit «kein Trinkwasser» gekennzeichnet sind.
Herausgeber und Kontakt:
St.Galler Stadtwerke
Marketingkommunikation
St.Leonhard-Strasse 15
9001 St.Gallen
www.sgsw.ch
kommunikation@sgsw.ch
T +41 71 224 55 37
St.Gallen-Bodensee Tourismus
Bankgasse 9
9001 St.Gallen
www.st.gallen-bodensee.ch
info@st.gallen-bodensee.ch
T +41 71 227 37 37
Gestaltung und Realisation:
Die Gestalter AG, St.Gallen, www.gestalter.ch
Quellenangabe
Die Brunnentexte stammen zum grössten Teil aus der Schriftenreihe Nr. 5 der Stadtverwaltung «St.Gallen und seine Brunnen» von Hermann Bauer, 1971.
Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen, ausgenommen Angestellte der St.Galler Stadtwerken und von St.Gallen-Bodensee Tourismus.
Datenschutz
Die St.Galler Stadtwerke und St.Gallen-Bodensee Tourismus können die Adressdaten für Werbezwecke weiterverwenden. Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte. Die Teilnehmenden sind jederzeit berechtigt, die Verwendung ihrer Adressdaten zu untersagen mittels schriftlicher Mitteilung an: St.Galler Stadtwerke, St.Leonhard-Strasse 15, 9001 St.Gallen oder kommunikation@sgsw.ch.
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Eine weitere Challenge wartet auf dich!
Du hast alle Challenges erfolgreich gemeistert.
Pumpwerk Speicherstrasse
Das Reservoir und Pumpwerk Speicherstrasse ist mit einer Gesamtkapazität von 7'600 m³ ein zentraler Knotenpunkt der Wasserversorgung. Von hier aus verteilen sechs Pumpen das Wasser in mehrere Versorgungsgebiete – vom Scheitlinsbüchel über den Freudenberg bis in die Gemeinde Teufen.
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Reservoir Scheitlinsbüchel
Das Reservoir und Pumpwerk Scheitlinsbüchel fasst rund 2'000 m³ Wasser und versorgt das Gebiet von der Teufener Strasse bis ins Bruggwiesenquartier mit Trinkwasser. Zwei Pumpen fördern das Wasser weiter zum höhergelegenen Reservoir Chrüzhof. 2018 wurden Leitungen und Armaturen saniert.
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Drei Weieren
Die Drei Weieren bieten ein einzigartiges Naturschwimmbad mit Ausblick über die historische Gallusstadt und den Bodensee. Im 17. Jahrhundert künstlich angelegt, dienten die Weieren zunächst der Wasserversorgung für Textil-Bleichen und Feuerwehren – bald entdeckten die Bewohnerschaft sie auch zum Baden und Erholen. Damals wurde streng nach Geschlechtern getrennt, was sich noch heute in den Namen «Mannen- und Buebenweier» und «Frauen- und Familienbadi» widerspiegelt. Die Drei Weieren zählen zu den schönsten Naturschwimmbädern der Schweiz, und die historischen Jugendstil-Holzbauten erinnern an St.Gallens Vergangenheit als Textil-Weltstadt.
Mülenenschlucht
Die Mülenenschlucht ist eine schmale Schlucht südlich der Altstadt von St.Gallen.
Der Legende nach soll der Heilige Gallus am unteren Ende des Tales gestolpert und in die Dornen gefallen sein – ein Zeichen, das er als göttliche Fügung deutete. Er baute hier seine Eremitenzelle, aus der später das Kloster St.Gallen entstand. Daraus wuchs über Jahrhunderte die Stadt St.Gallen. Heute befindet sich an dieser Stelle die Talstation der Mühleggbahn, einer Standseilbahn hinauf nach St.Georgen. Die Schlucht lässt sich auch zu Fuss erkunden: Ein wildromantischer Weg führt über kleine Brücken entlang der tosenden Steinach.
Brunnen im Leonhardspärkli
Im Zentrum des Leonhardspärklis steht einer der liebenswertesten Brunnen der Stadt. 1927 ersetzte er einen alten Springbrunnen – gestaltet von Wilhelm Meier, Bildhauer aus St.Gallen. Im Brunnenbecken plätschert das Wasser der Fontänen rund um eine fein gearbeitete Mädchenfigur. Mit durchdachter Formgebung und sorgfältig gewählter Oberflächenbehandlung schuf Meier eine Plastik von bleibendem Charme.
Oertli-Brunnen
Diese markante Brunnenplastik schuf Max Oertli, Maler und Bildhauer aus St.Gallen, in den Jahren 1974/75. Die wuchtige Eisenstruktur aus Stahlblechen besticht durch ihre Farbigkeit. 2002 besprühten lokale Nachwuchskünstlerinnen und -künstler den Brunnen – in Anlehnung an das künstlerische Erbe seines Schöpfers.
Tuch-Brunnen
Dieser eindrückliche Brunnen entstand nach dem Abbruch des alten Rathauses – geschaffen von Köbi Lämmler, St.Galler Künstler und Gewerbeschullehrer. Das faltenwerfende Tuch aus Bronze erinnert an St.Gallens lange Tradition als Textilstadt und ist heute zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden.
Schwimmerbrunnen
Über dem schlichten Brunnentrog von 1904 thront ein schalkhafte, wasserspeiender Kopf – ein Werk von Henri Gisbert Geene, einem Schüler von August Bösch. Der in Holland geborene Künstler hinterliess in St.Gallen zahlreiche Bauplastiken. Geene galt als humorvoller, lebhafter Mensch – und das sieht man seinem Werk an.
Gallusbrünneli
Dieser schlichte Wandbrunnen soll bis ins Jahr 619 zurückreichen – damit wäre er der älteste Brunnen St.Gallens. Die heutige Anlage stammt von 1894 und wurde vermutlich vom damaligen Stadtbaumeister Albert Pfeiffer entworfen. Bildstöckliartig in die Mauer eingelassen, ziert ihn ein farbiges Mosaik eines Zürcher Künstlers: Es zeigt den heiligen Gallus mit seinem Bären, wie er sich an dieser Quelle erfrischt.
Gallusbrunnen
Der Gallusbrunnen entstand 1936 – geschaffen vom St.Galler Bildhauer Rudolf Seitter – anstelle einer älteren, baufälligen Anlage. Auf hohem Sockel blickt der heilige Gallus ehrfürchtig auf das Kloster, das aus seinem Wirken hervorgegangen ist. Das grosszügige Becken verleiht der Anlage Würde und Geschlossenheit.
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Brunnen im inneren Klosterhof
Dieser Brunnen entstand 2018 im Zuge der Neugestaltung des inneren Klosterhofs – gefertigt von Steinmetzmeister Roland Schmitt aus einem einzigen Stück Teufener Sandstein.
Otmar Brunnen im inneren Klosterhof
Dieser Brunnen im inneren Klosterhof wurde zu Ehren des heiligen Otmars errichtet und 1959 anlässlich seiner 1200-Jahr-Feier eingeweiht. Geschaffen hat ihn der Bildhauer August Rausch im Auftrag des katholischen Administrationsrats. Das Brunnenbecken zeigt das Leben des Klostergründers in vier Szenen: Otmar empfängt drei Mönche, wirkt als Heiler, wird von den Grafen Warin und Ruthart gefangen genommen – und findet sich schliesslich in seiner Zelle wieder.
Brunnen im Klosterhof
Der zweiröhrige Säulenbrunnen aus Kalkstein stammt von 1683 und blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. So diente er etwa während der revolutionären Aufläufe der Jahre 1795 bis 1797 als Rednerbühne. 1920 wurde der Brunnenstock erneuert. Vor der eindrücklichen Kulisse des Klosterhofs kommt ihm auch heute eine besondere Bedeutung zu – General Henri Guisan soll diesen weiten Platz einst den schönsten der Schweiz genannt haben.
- Kugel
- Zylinder
- Quadrat
Brunnen am Grüninger-Platz
Schon im 16. Jahrhundert versorgten zwei grosse Brunnen in der Schmiedgasse die Bevölkerung mit Wasser. Heute steht noch einer davon auf dem Grüninger-Platz: das schalenförmige Wasserbecken wurde 1885 aus einem Block Abtwiler Nagelfluh geschaffen.
Globus Brunnen
Dieser Brunnen – auch «die Lastenträgerinnen» genannt – wurde 1941 von Wilhelm Meier geschaffen, einem der bedeutenden St.Galler Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er entwickelte eine reduzierte, eigenständige Formensprache und wandte sich damit bewusst von den üppigen Darstellungen des Historismus und Jugendstils ab. Am Rand des schlichten Brunnenbeckens gegenüber dem Globus sind zwei Marktfrauen dargestellt.
- Vase
- Paket
- Krug
Abkühlung gefällig?
An diesem Brunnen darfst du dich erfrischen!
Broderbrunnen
1896 schuf der Toggenburger Künstler August Bösch die wohl grösste Brunnenanlage St.Gallens. Das eindrückliche Werk – eine von einer Nymphengruppe gekrönte Anlage – ist eine Hommage an die Ingenieurinnen und Ingenieure, die die erste Bodenseewasserleitung in die Stadt gebaut hatten. Am 1. Mai 1895 floss erstmals Bodenseewasser in die St.Galler Haushalte.
- 9 Ecken
- 6 Ecken
- 8 Ecken
Wasserturm
Der Fassbrunnen von 1987 ist das Werk des Appenzeller Künstlers Roman Signer, der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Auf hohem Sockel steht die rote Wassertonne, aus der Wasser in hohem Bogen auf den Boden fällt. Der Brunnen erinnert entfernt an «Manneken Pis» – die berühmte Brunnenskulptur aus Brüssel. Ein Geschenk des Gewerbeverbands St.Gallen an die Stadt, sorgte er anfänglich für lebhafte Diskussionen.
- 10 Meter
- 6 Meter
- 2 Meter
Bacchus Brunnen
In der Multergasse gab es seit 1438 ein kleines Brunnenplätzchen. 1897 ersetzte der Bacchus-Brunnen den grossen, schmucklosen Vorgänger – entworfen von August Bösch, dem Schöpfer des Broderbrunnens und der bekannten Bauplastiken am Haus Oceanic an der St.-Leonhard-Strasse. Sein niederländischer Geselle Henri Geene setzte das Werk in aufwendiger Galvanotechnik um. 2019 wurde die Bacchus-Figur wegen eines Lecks von der international bekannten Kunstgiesserei im Sittertobel neu hergerichtet.
Wiborada-Brunnen
Dieser Brunnen aus rötlichem Sandstein wurde von Joseph Büsser zum Gedenken an den 1000. Todestag der heiligen Wiborada geschaffen. Wiborada war eine Adelige, die sich im 10. Jahrhundert in einer Zelle bei der Kirche St.Mangen einmauern liess und später heiliggesprochen wurde. Sie galt als Ratgeberin für Herzöge, Pilgerinnen und Pilger sowie die gesamte Bevölkerung. Nach einer Vision warnte sie die Mönche vor dem Einfall der Ungarn – das Kloster samt Bibliothek wurde daraufhin evakuiert. So rettete Wiborada einen grossen Bestand kostbarer Bücher und Handschriften.
- Kirchenglocken
- Alte Landkarten der Schweiz
- Bücher
Kugelgassbrunnen
An der Kreuzung von Spital-, Kugel- und Brühlgasse entstand im Zuge der gestalterischen Aufwertung der östlichen Altstadtgassen ein kleiner Platz rund um diesen Brunnen. Vom historischen Justitia-Brunnen, der bis 1870 zwischen dem alten Rathaus und dem Spital am Marktplatz stand, hat sich wenigstens der achteckige Trog erhalten. 1904 wurde er an seinen heutigen Standort an der Kugelgasse versetzt. 1932 erhielt er eine neue Säule – gestaltet von Bildhauer Wilhelm Meier, der eine Kugel und darauf ein Kind setzte.
Kinderbrunnen
Dieser Kinderbrunnen wurde 1959 vom Schweizer Bildhauer Karl Geiser entworfen und nach seinem Tod vom Luzerner Bildhauer Rolf Brem vollendet. Über einem modern geformten Becken zeigt er zwei Mädchen und ein Tier aus Bronze.
- Hund
- Katze
- Lamm
Brunnen am Raiffeisenplatz
Dieser Brunnen am Raiffeisenplatz ist Teil der Stadtlounge – auch als Roter Platz bekannt. Die Künstlerin Pipilotti Rist und der Architekt Carlos Martinez entwarfen gemeinsam das in Rot getauchte «Wohnzimmer», das sich wie ein Teppich über das gesamte Areal legt.
Abkühlung gefällig?
An diesem Brunnen darfst du dich erfrischen!
Brunnen bei der Schützengasse
Der Brunnen im kleinen Park neben der Schützengasse liegt in einem sich stetig wandelnden Umfeld. Das gegenüberliegende Gebäude mit den zahlreichen Dachfenstern diente zwischen 1877 und 1914 als Rathaus – heute beherbergt es die Büros der Technischen Betriebe der Stadt St.Gallen. Damals wie heute ist der kleine Park ein beliebter Ort für eine entspannte Pause.
Abkühlung gefällig?
An diesem Brunnen darfst du dich erfrischen!
Lämmlisbrunnen
Dieser schlichte Brunnen mit massiger Stele wurde 1924 anstelle eines dreiröhrigen Brunnens errichtet – ein Werk des St.Galler Bildhauers Wilhelm Meier.
Johann-Linder-Brunnen
Zum Gedenken an den St.Galler Fasnächtler Johann Linder schuf Max Oertli 1993 diese Brunnenfigur zu einem bereits bestehenden Trog. Der Brunnen besteht aus einem schlichten rechteckigen Betonbecken und einer lebensgrossen Bronzefigur des Schnitzelbänklers, der sich über den Rand beugt und aus mehreren Gefässen Wasser ausschenkt.
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Hofbrunnen St.Fiden
Der «Dörflibrunnen» im Quartier St.Fiden wurde 1914 nicht für diesen Standort geschaffen, sondern für das Dörfli der damaligen Landesausstellung in Bern. Er ist ein Entwurf des Zuger Bildhauers Wilhelm Schwerzmann und besteht aus gelblich-weissem Muschelkalk. Die Gemeinde Tablat kaufte den Brunnen kurz vor der politischen Verschmelzung mit der Stadt zu «Gross-St.Gallen» im Jahr 1918.
Hechtbrunnen
1925 schuf Wilhelm Meier diese Neptunfigur – wohl nach dem Vorbild eines italienischen Meisters. Der Brunnen stand einst an prominenter Lage vor dem ehemaligen Hotel Hecht auf dem Bohl, musste dem Verkehr weichen und steht heute im Ententeich der Volière im Stadtpark. Von einer korinthischen Säule blickt Neptun nun auf das Treiben der Fische und Wasservögel herab.
Hofbrunnen
Der Gallusbrunnen im Innenhof des Kulturmuseums ist eine Kopie eines 1919 geschaffenen Frühwerks von Wilhelm Meier. 2002 ersetzten Steinmetze aus dem Sittertal die eindrückliche Figur – neunzig Prozent des Originals war noch erhalten, einzig das Kreuz und ein Teil des Sockels mussten rekonstruiert werden. Von den drei Brunnen, die Namen und Bild des heiligen Gallus tragen, steht dieser hier versteckt im geschlossenen Hof des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen – und gilt als der schönste.
Gauklerbrunnen
Der Gauklerbrunnen vor dem Kunstmuseum wurde 1960 vom St.Galler Maler und Bildhauer Max Oertli gestaltet. Der Kinder- und Publikumsliebling zeigt eine tänzerische Bronzefigur – inspiriert von einer international bekannten Balletttänzerin aus St.Gallen.
Brunnenbaum
Der französische Künstler François Stahly schuf 1963 vor der Baumwand des Universitätsparks eine faszinierende Brunnenfigur. Der bronzene «Brunnenbaum» wird von ineinander gedrängten, stabartigen Elementen gebildet, in deren Mitte das Wasser aufsteigt und über stilisierte Blattformen hinabfliesst. Stahly suchte einen Weg zwischen freier Figuration und reiner Geometrie – und beschwört damit Formen der Natur in disziplinierter Anordnung.
Kiss for Bruce
2013 stand die St.Galler Künstlerin Andrea Vogel für diesen Brunnen Modell. In einem aufwendigen Verfahren aus Gips, Wachs und Silikon fertigten Mitarbeitende der Kunstgiesserei St.Gallen einen Abdruck ihres Körpers samt Schuhen, Kleid und Haaren an. Die einzelnen Teile wurden in Bronze gegossen und zusammengefügt. Der Brunnen ist ein Geschenk von Heiner Kreis an die Stadt – anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Kreis Wasser AG.
Jüngling-Brunnen
An der Verzweigung Winkelried-/Dufourstrasse steht seit 1936 ein Brunnen mit einem steinernen Jüngling von Max Pfändler. Der Brunnen des deutsch-schweizerischen Bildhauers und Zeichners wurde in der Vergangenheit mehrfach beschädigt – erstmals 1940, weitere Male in den Jahren 2000, 2008 und 2020.
Huber-Brunnen
In der 1906 angelegten Parkanlage an der Dufourstrasse erstellte Stadtbaumeister Albert Pfeiffer diese repräsentative Brunnenanlage – umgeben von einer prächtigen Heimbuche, Magnolien, Hänge-Eschen, Scheinzypressen und Thuja. Das bronzene Relief stammt von Henri Gisbert Geene und zeigt den St.Galler Komponisten und Musiklehrer Ferdinand Fürchtegott Huber, bekannt durch das Heimwehlied «Lueged vo Bärge u Tal».